Checkliste beim Autokauf

Beim Kauf des Autos, vor allem wenn gebraucht, muss man einige Sachen beachten. Grundsätzlich gilt es, dass man sich die Dokumente und den Verkäufer genauso gut anschauen, wie den Wagen, denn der schöne Schein trügt. Es gibt viele Verkäufer, einen durchaus legitimen Versuch starten, den Wagen zu einem besseren Preis zu verkaufen, indem das Auto gründlich gesäubert und besonders schön poliert ist. Man findet unter vielen seriösen Anbietern einige schwarze Schafe, die Mängel am Fahrzeug verschwinden lassen. Deswegen muss man nicht nur beim Händler das Auto ganz genau unter die Lupe nehmen, sondern auch beim Privatverkäufer. Viele Gebrauchtwagen sind im Internet oder in den Zeitungen inseriert, und viele machen gar keinen schlechten Eindruck. Doch trotzdem muss man vorsichtig handeln und das Auto nicht ungesehen kaufen. Dies bedeutet aber nicht, dass man das Auto generell nicht über die Kleinanzeigen kaufen soll. Oft kann man die Gebrauchtwagen auf dem Weg viel günstiger kaufen, als beim Händler, deswegen ist der Privatverkauf sehr beliebt und durch das Internet verbreitet er sich noch mehr, weil die Online-Inserate normalerweise viel mehr Publikum erreichen, als Zeitungsanzeigen.

Die meisten Angebote weisen Seriosität auf, doch man muss den gewünschten Wagen vor dem Kauf trotzdem ganz genau untersuchen und sich die schriftliche Bestätigung des einwandfreien Zustandes holen. Die Checkliste Autokauf zeigt, welche Aspekte man besonders im Auge behalten soll, wenn man sich zu einem Kauf des Autos entscheidet – egal, welche Automarke der Käufer auch im Visier haben mag.

Der Außen-Check und Rostkontrolle

Bei dem Check ist es wichtig, due Türschweller, Radlaufecken, Längsträger und Kotflügelkanten zu kontrollieren. Dabei sollte man auch in die versteckten Winkel schauen, möglichst mit der Taschenlampe. Auch den Unterbodenschutz sollte man genau prüfen, denn die einzelnen aufgeworfenen Stellen bedeuten, dass Rost im Spiel ist. Wenn es nagelneu ist, ist das schon verdächtig. Auch sollte man die Gummidichtungen prüfen, denn wenn diese undicht sind, droht Rost. Wenn die Scheinwerfer-Reflektoren matt und die Leuchten innen beschlagen sind, droht ebenfalls Rost. Man sollte auch auf Farbdifferenzen achten, denn es kann durchaus sein, dass es sich um einen Unfallwagen handelt.

So überprüfst du das Innere:

Man sollte die Matten im Innen- und Kofferraum anheben, denn wenn es da feucht ist, hat man in den Ecken Rost. Die stark abgenutzten Pedalgummis bedeuten eine hohe Kilometerleistung oder einen sehr oft eingesetzten Kurzstreckenbetrieb. Wichtig ist es auch, dass alle Schalter und Kontrollleuchten funktionieren. Wenn man die Sitze nicht in all die Positionen verstellen kann, und die Sicherheitsgurte nicht in Ordnung sind, sollte man das Auto nicht kaufen. Man sollte dabei die Schonbezüge entfernen, um die Originalbezüge zu überprüfen. Wenn die sehr abgenutzt sind, bedeutet das, dass das Auto oft im Einsatz war. Bei der Heizung sollte man vor allem auf die Geräusche und den Geruch aufmerksam sein.

Dein Motorraum-Check

Motorraum musst du dir genauer anschauen, denn der darf unten nicht nass und schmutzig sein. Auch sollst du den Öleinfülldeckel öffnen, denn im Fall, dass die Gase austreten, bedeutet das, dass die Kolbenringe eventuell zu sind. Die eventuellen Kalkspuren bedeuten, dass es undichte Stellen gibt. Wenn beim laufenden Motor das Kühlwasser sprudelt, handelt es sich um die defekte Zylinderkopfdichtung. Du solltest auch die Kühlflüssigkeit prüfen, denn diese darf keine Öl- oder Rostspuren aufweisen. Im Batteriegehäuse dürfen keine Risse oder Beschädigungen zu sehen sein.

Die Probefahrt

Wichtig ist, dass du selbst fährst. Die Strecke darf nicht zu kurz sein, und sollte die Abwechslung bieten, um alles zu prüfen. Wenn das Auto schon abgemeldet ist, muss man mit dem rotem Kennzeichen starten, sonst riskiert man eine Strafe. Wenn das Auto sofort anspringt und auch im Leerlauf gleichmäßig läuft und wenn der Motor sogar kalt sofort anläuft, ist alles ok. Wenn das Kühlwasser schon Betriebstemperatur hat, bedeutet es, dass das Auto vorher bereits warmgefahren worden ist. Das Radio und Gebläse sollten bei der Probefahrt aus bleiben, denn so überhört man keine Klappergeräusche. Wenn der Auspuff dicht ist – das kann man schnell mit dem Lappen testen – muss der Motor nach ein paar Sekunden abwürgen. Nach dem Warmfahren sollte der Motor im Leerlauf nicht ausgehen und sollte spontan Gas annehmen. Beim starken Beschleunigen darf nichts Metallisches zu hören sein, denn sonst bedeutet es die defekten Kolben oder Nockenwelle. Bei der Fahrt sollte man schnell Gas wegnehmen, um zu prüfen, ob der Motor knallt. Bei dem Blick in den Rückspiegel kann man sehen, ob es beim Gaswegnehmen qualmt, was einen erhöhten Ölverbrauch verursachen kann.

Der Getriebe-Check

Da handelt es sich vor allem um die Kuplungsteste:
Kupplungstest 1 bedeutet, dass man am Stehen bei dem laufenden Motor Gänge einlegt, was einfach und ohne Kratzgeräusche gehe muss, denn sonst ist die Kupplung defekt. Kupplungstest 2 verläuft mit der angezogenen Handbremse. Da solltest du den zweiten Gang einlegen und mit der angezogener Bremse los fahren. Wenn der Motor weiter läuft und die Kupplung rutscht, ist sie verschlissen. Kupplungstest 3 verläuft im ersten Gang. Man lässt den Kupplungspedal ohne Gas geben langsam kommen, was das Auto kurz nach der Hälfte des Pedalwegs in Bewegung setzen sollte. kann man die Kratzer beim Zurückschalten beim Schalten in den zweiten Gang merken, deswegen ist es gut, wenn man das alles testet. Auch das Kupplungsspiel sollte man prüfen, denn es soll maximal drei Zentimeter Spiel haben. Wenn es beim schnellen Durchschalten kratzt ist das kein gutes Zeichen. Das Spiel der Antriebswellen prüft man mit dem Hin- und Herdrehen der Wellen – das Spiel darf nicht zu groß sein. Verschlissenes Differential erkennt man mit der Hörprobe, denn die Geräusche sind dem Heulen ähnlich.

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