Begriffe aus dem Finanzbereich mit S

Sachwertanleihe
Eine Sachwertanleihe kann einen Kredit ersetzen. Dann, wenn der Gläubiger keinen Kredit bekommt, kann er über die Sachwertanleihe dem Gläubiger einen Pfand anbieten. Dieser muss den Wert des Kredits in etwa decken können. Früher nutzen Unternehmen diese Art des Kredits, damit sie sich kurzfristig einen Kredit aufnehmen konnten.

Saisonkredit
Ein Saisonkredit wird dem Kreditnehmer nur über den Zeitraum von maximal einem Jahr vergeben. Er kann aber auch geringere Laufzeiten aufweisen. Sonst unterscheidet er sich nicht von den anderen Ratenkrediten. Bekannt geworden und wahrscheinlich auch zu dem Namen gekommen ist der Kredit in der Landwirtschaft. Die Landwirte nahmen sich häufig einen Kredit auf und dann, wenn die Erträge erzielt worden sind, lösten sie den mit den Gewinnen ab. So war der Kredit eine Saison lang.

Saldo
Der Saldo ist ein finanzieller Wert. Er setzt sich aus dem Guthaben und aus den Verbindlichkeiten zusammen. Bei den Bankgeschäften findet man den Saldo vor, der den tagesaktuellen Kontostand dem Kontoinhaber mitteilt. Bei einem Kredit ist der Saldo dann die Höhe der Verbindlichkeit. In der Buchhaltung würden dann diese beiden Werte einander gegenübergestellt werden, sodass sich dann daraus auch noch einmal der tatsächliche Saldo des Unternehmens ergeben kann.

Schatzanweisungen
Damit der öffentlichen Hand ein Geldmittel gegeben werden kann, können diese sich auch für Schatzanweisungen entscheiden. Dabei handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen, welche am Wertpapiermarkt angekauft werden können. Die öffentliche Hand gibt diese zuerst begrenzt auf zwei Jahre als ein festverzinstes Wertpapier aus und kann so über diesen Zeitraum dann erst einmal über dieses so erwirtschafte Geld verfügen.

Scheck
Der Scheck ist eine Form der bargeldlosen Zahlungsart. Er ist schon ziemlich lange am Geldmarkt vertreten, ist in den letzten Jahren aber ein wenig in den Hintergrund gedrängt worden.
Ein Scheck wird von dem Scheckaussteller ausgestellt. Dieser muss auf dem Scheck den Geldbetrag angeben, der ausgezahlt werden soll und den Scheck unterschreiben. Die Bank, die den Scheck dann von dem Scheckeinreicher bekommt, muss den Betrag von dem Konto des Scheckausstellers einziehen.
Schecks können zur Verrechnung ausgestellt werden, sodass der Betrag dem Konto des Einreichers gutgeschrieben wird. Ein Barscheck erlaubt das Auszahlen des Betrags in Bargeld.

Schiffsfonds
Schiffsfonds sind Investmentfonds, die dem Bau oder dem Erwerb eines Schiffs dienen soll. Sie sind langfristige Kapitalanlagen, dieses zeigt sich darin, dass die Laufzeiten zwischen 10 und 25 Jahren liegen. Einen festen Zinssatz gibt es nicht, sodass diese immer angepasst werden können. Es ist nicht vorgesehen, dass der Schiffsfonds an den Ausgeber zurückgegeben wird, sondern muss der Käufer diese auf dem Zweitmarkt weiterverkaufen, wenn er den Schiffsfonds nicht mehr selber für sich nutzen möchte.

Schlusskurs
Der Schlusskurs ist der zum Ende des Börsentages ermittelte Wert. Um welchen Wert es sich hier genau handelt, kann jede Börse für sich entscheiden. So kann er als der Mittelwert angegeben werden, der sich aus den Kursen, die den ganzen Börsentag über vorlagen ergeben, er kann aber auch der momentane Wert der an der Börse gehandelten Wertpapiere sein.

Schlussschein
Rein rechtlich gesehen ist der Schlussschein die wichtigste formelle Vereinbarung zwischen Partnern, die ein finanzielles Geschäft abwickeln. So sollte der Schlussschein besonders bei den Transaktionen an der Börse auch ausgestellt werden. Alle wichtigen Details sind in den Schlussschein aufzunehmen, so die Namen beider an der Transaktion beteiligten Personen, die gemeingültigen AGB´s und auch zu dem Wertpapier sollten genaue Angaben gemacht werden, damit der Schlussschein auch genau der Transaktion zugeordnet werden kann.

Schmuckanleihe
Unter den Schmuckanleihen versteht man ein Wertpapier. Allerdings ist hier nicht der tatsächliche Wert des Wertpapieres auch wichtig, sondern schaffen es diese Wertpapiere auch, sich über ihr Aussehen einen höheren Wert anzueignen. Sie sind besonders aufwendig gearbeitet, schön verziert, künstlerisch gestaltet, etc. somit kann der Nennwert ruhig niedrig sein, der Verkaufswert kann diesen auch sehr deutlich übersteigen. Viele Menschen sammeln die Schmuckanleihen auch und werden sie auch lange, nachdem sie an Gültigkeit verloren haben, nicht wieder hergeben.

Schnellkredite
Schnellkredite werden als Onlinekredit für die Kunden angeboten. Die Kunden erhoffen sich, dass der Kreditbetrag auch schnellstens ausgezahlt werden kann, welches die Banken auch versprechen. Allerdings kann dieses nicht von heute auf morgen auch geschehen, da die Banken zum einen Zeit für die Bearbeitung brauchen, das einholen der Auskünfte, etc. zum anderen werden die Unterlagen per Post versendet, sodass es auch hier schon einmal einige Tage in Anspruch nehmen kann und zum anderen muss der Kreditbetrag dann auch erst auf das Konto überwiesen werden, welches auch noch einmal bis zu drei Tage lang andauern kann. Ein Schnellkredit kann somit nicht als der Kredit gesehen werden, der innerhalb von 24 Stunden bereitgestellt werden kann.

Schufa
Schufa steht für Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Es ist eine zentrale Anlaufstelle, in der alle Daten zu Personen gespeichert werden können, die an finanziellen Geschäften teilnehmen. Die Schufa hat die Aufgabe, dass sie allen Partnern Auskünfte über diese Daten geben soll, damit diese wissen, wie die Personen ihre Geschäfte handhaben. Es soll das Zahlungsausfallrisiko so mit dem Einholen der Schufa-Auskunft verringert werden.
Schufa-Auskunft
Jedes Kreditinstitut in Deutschland muss dann, wenn ein Kunde ein Geschäft durchführen möchte, die Bonität des Kundens prüfen. Dafür muss er sich die Schufa-Auskunft einholen. Aus dieser geht hervor, welche aktuellen Verbindlichkeiten der Kunde hat, ob er seinen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachgegangen ist, etc. Eine Schufa-Auskunft kann positiv ausfallen, aber auch negative Merkmale den Kreditinstituten mitteilen.

Schufa-Klausel
Alle Kunden bei den Banken müssen in die Schufa-Klausel einwilligen, wenn sie eine Leistung auch in Anspruch nehmen möchten. Damit erlauben sie dem Kreditinstitut, die Schufa-Auskunft auch einsehen zu dürfen. Sollte der Kunde dieser Klausel nicht zustimmen, dann wird die Leistung auch nicht bereitgestellt werden können, da die Banken in Deutschland verpflichtet sind, die Schufa-Auskunft auch einholen zu müssen.
Ein Kunde, der bei einem Kreditinstitut einen Kredit, ein Girokonto oder Kreditkarten beantragen, die müssen in die Schufa-Klausel einwilligen. Nur dann ist es dem Kreditinstitut erlaubt, die Schufa-Auskunft einzuholen. Verweigert der Kunde der Schufa-Klausel einzuwilligen, dann kann das Bankgeschäft auch nicht getätigt werden, da die Banken in Deutschland verpflichtet sind, ohne diese kein Geschäft durchzuführen.

Schufafrei
Unter der Bezeichnung schufafrei lassen sich viele Produkte finden. Diese richten sich an die Menschen, die wegen einem negativen Eintrag in der Schufa-Auskunft keine Leistungen bei den Banken beziehen können. Die Banken werden die Kunden mit dem negativen Schufaeintrag ablehnen, sodass diese sich einen anderen Weg suchen müssen. Da es in Deutschland vorgesehen ist, dass die Banken die Auskunft einholen, werden die Produkte über ausländische Anbieter dem Kunden zugänglich gemacht, bei dem keine Auskunft bei der Schufa eingeholt wird. Die anderen Länder nutzen für die Prüfung der Bonität andere Nachweise. Der Vorteil ist dem Kunden gewiss, der so eine Leistung, wie eine Kreditkarte, einen Kredit, etc. nutzen kann. Aber auch der Nachteil der hohen Kosten, die mit den schufafreien Produkten einhergehen, sollten beachtet werden.

Schufa-Scooring
Das Schufa-Scoring unterschiedet sich von der Schufa-Auskunft dadurch, dass hier nicht nur die Daten einer Person, sondern von Personengruppen abgefragt werden. So werden hier nach dem Alter, nach dem Beruf, dem Wohnort oder der Region die Menschen in Gruppen eingeteilt und von all denen wird das Kreditausfallrisiko angefragt und in einem Mittelwert dargestellt. Es kann nachteilig werden, wenn das Schufa-Scooring alle Menschen in einen großen Topf wirft, es kann aber auch Vorteile mit sich bringen.

Schuldner
Der Schuldner ist bei einer Transaktion die Person, die von dem Gläubiger eine Leistung bezogen hat. Die Pflicht des Schuldners ist es, diese Leistung auch dementsprechend dem Gläubiger zu vergüten. Es kann sowohl in waren geschehen, aber auch in Sachleistungen kann die Schuld beglichen werden.
In anderen Formen wird der Begriff Schuldner für die Menschen genutzt, die offene Schulden bei den Gläubigern haben, die aber nicht sofort auch beglichen worden sind.

Schuldscheindarlehen
Mit dem Schuldscheindarlehen kann ein Unternehmen einen hohen Kredit Absicherung. Der Schuldschein dient dazu, dass das Darlehen so verbrieft wird. Wegen der Absicherung des Kredits wird das Kreditinstitut den Kredit zu recht günstigen Zinsen anbieten können, ist bereit, wenn die Sicherheit ausreichend ist, auch einen hohen Kredit zu gewähren und ihn auch für eine lange Laufzeit bereitzustellen. Der Nachteil des Schuldscheindarlehens liegt darin, dass der Kreditnehmer dieses nicht vorzeitig ablösen kann, die Laufzeit also bis zum Ende einhalten muss.

Schuldtitel
Mit dem Schuldtitel wird die bestehende Schuld auch schriftlich festgehalten. So ist ein Kreditvertrag ein Schuldtitel. Der Gläubiger kann diesen dann auch rechtlich einsetzen, wenn der Kreditnehmer seiner Pflicht, die Kreditraten zu zahlen, nicht mehr nachkommt. Es ist rechtlich gesehen also ausreichend, den Schuldtitel zu nutzen, damit dann die Forderung zur Not auch gerichtlich eingetrieben werden kann.

Festverzinslicher Schuldtitel
Ein festverzinslicher Schuldtitel ist um eine Urkunde oder Wertpapier. Hierbei ist über die gesamte Zeit der Zinssatz schon im Vorfeld festgelegt worden, im Vorfeld also, und dieses ist auch dementsprechend notiert worden. Sollte der Emittent seiner Pflicht, die Zinsen an den Käufer zu zahlen, nicht nachkommen, dann kann dieses ausreichen, damit die Schuld auch eingeklagt werden kann.

Schuldverschreibungen
Schuldverschreibungen werden als ein Synonym für Anleihen genommen und gehören zu den Wertpapieren. Handeln macht man mit den Schuldverschreibungen an den Effektenbörsen.
Für die Anleger ist der Kauf einer Schuldverschreibung mit einem nicht so hohen Risiko verbunden. Die Zinsen können bekommen werden, diese gelten dann als die erwirtschafteten Gewinne. Aber es lassen sich auch dann Gewinne erzielen, wenn die Schuldverschreibung verkauft wird. Sollte der Verkaufspreis höher ausfallen, als der Ankaufpreis war, dann haben die Anleger auch so den Gewinn erwirtschaften können.

Schweizer Kredit
Schweizer Kredite sind die Kredite ohne Schufa-Auskunft, die oftmals von den Banken in der Schweiz angebotenn werden. Die Schweizer Banken waren die ersten, die dies Produkte auch für ausländische Bürger attraktiv gemacht haben. In der Schweiz und auch in weiteren Ländern wird, damit der Kredit vergeben werden kann, die Schufa-Auskunft der Kreditnehmer nicht benötigt. Anhand anderer Merkmale, wie dem Einkommen, dem Familienstand, etc. ermitteln die Kreditgeber hier das Ausfallrisiko. Aus diesem Grund sind die meisten Schweizer Kredite auch nur zu besonders hohen Zinsen zu bekommen.

SEPA
SEPA ist die Abkürzung für  Single Eurp Payment Area. Dieses ist die Bedeutung für den einheitlichen europäischen Zahlungsraum, den es seit der Einführung des Euros gibt. Vor allem dann, wenn die Überweisung genutzt werden soll, die auf ein Bankkonto ins Ausland gehen soll, wird diese Bezeichnung häufig verwendet werden.

SEPA Überweisung
Die SEPA Überweisung ist für die Aufträge zu nehmen, bei dem der andere Vertragspartner im Ausland ein Konto führt. Sie ist schneller und auch sicherer, als andere Formen der Überweisungen in das Ausland. Anzugeben muss der Ausführer hier den IBAN Code, der die Bankleitzahl ersetzt und den BIC, der die Kontonummer darstellt.

Short Call
Eine Person, die an der Börse eine Kaufoption verkaufen möchte, wird als Short Call bezeichnet.

Short Hedge
Mit dem Short Hedge kann sich der Emittent von Finanztiteln gegen einen drohenden Kursverlust absichern. So kann dieser mit dem Käufer vereinbaren, dass am Tag der Fälligkeit der Finanztitel zu einem bestimmten Nennwert zurückgekauft wird. Dieser Wert ist dann ausschlaggebend und muss auch gezahlt werden, auch dann, wenn der tatsächliche Wert an diesem Tag ein anderer ist. So kann der Verlust vermieden werden. Es kann aber auch dann, wenn der Wert an dem Fälligkeitstag plötzlich wieder höher ist, ein Verlust eine s Gewinnes erreicht werden.

Sichteinlagen
Alles Geld, welches in der Geldanlage steckt, dass der Kunde täglich auch verfügbar ist, ist als die Sichteinlage zu bezeichnen. Besonders geht es hier um das Geld, welches sich auf dem Girokonto als Guthaben befindet und auch um die Anlageprodukte, die täglich gekündigt werden könnten und das Geld auch so täglich verfügbar wäre. Die Grenzen bei den Anlageprodukten sind bei der Kündigungsfrist von einem Monat anzugeben, welche als Sichteinlagen gelten und welche nicht mehr dazugehören.

Smartkarte
Die Smartkarte ist am Markt als die Chipkarte bekannter. Es handelt sich hier um die Karten, bei denen auf dem Kartenchip alle Daten zu dem Kontoinhaber zu finden sind. Wird die Smartkarte für eine Zahlung genutzt, dann können auch die Händler über den Chip die wichtigen Informationen nutzen, wie ist das Konto gedeckt, gesperrt, etc.

Sofortkredit
Unter dem Sofortkredit versteht man den Kredit, der den Kunden in einer nur recht kurzen Zeit auch ausgezahlt werden kann. Meist sind es die Onlinebanken, die den Sofortkredit anbieten. Sie versuchen, dem Kunden so eine Sicherheit zu geben, dass dieser auch den Betrag schnell nutzen kann und nicht wegen des Verdachts der langen Bearbeitungszeit eine ander Kreditform vorzieht.

Sollzinsen
Sollzinsen sind die Zinsen, die für das Bereitstellen des Kredits anfallen. Es kommt daher zu der Bezeichnung, da die Kreditnehmer dieses auf das Darlehen zahlen müssen, somit das Soll entstanden ist.

Sonderdividende
Mit der Sonderdividende können die Aktionäre sich über eine vorher nicht vereinbarte Ausschüttung freuen. Aktiengesellschaften können sich freiwillig dazu entscheiden, den Aktionären eine zusätzliche Gabe zukommen zu lassen. Sie machen dieses aber nicht einfach so, sondern haben da auch einen Hintergedanken. Denn dann, wenn sich die Zahlung der Sonderdividende herumgesprochen hat, dann kann dieses die Nachfrage nach mehr Aktien mit sich bringen. Und so kann dann die Aktiengesellschaft höhere Gewinne erzielen, sodass sich die Ausgabe der Sonderdividende dann wieder gelohnt hat.

Sondertilgung
Der Kreditnehmer kann dann, wenn es das Kreditinstitut erlaubt, in der Form der Sondertilgung dafür sorgen, dass der Kredit schneller zurückgezahlt wird. Der Kreditbetrag verringert sich dann, wenn der Kreditnehmer immer ein wenig mehr einzahlt, oder aber auch einmal im Jahr einen großen Betrag einzahlt. Allerdings muss das Kreditinstitut diesem Vorgang auch zustimmen. Nicht alle erlauben diesen Vorgang auch, ander verlangen noch Gebühren hierfür.

Sonderzahlungen
Sonderzahlungen der Kreditinstitute sollen den Anlegern zum Beispiel einen Anreiz geben, noch mehr zu sparen. So kann das Kreditinstitut selber bestimmen, dass die Anleger bei einem Ansparbetrag von Summe X eine Sonderzahlung erhält. Dieses soll die Sparenden motivieren, den Betrag zu erreichen und andere, die noch nicht aktiv am Sparen sind, sollen einen Anstoß bekommen, dass so mehr Geld bekommen werden kann.

Sorten
Münzen oder Papierscheine in einer ausländischen Währung werden als Sorten bezeichnet. Damit ist die Abgrenzung gegeben zu den Devisen. Dieses ist die ausländische Währung, die auf dem Papier vorliegt. Sie ist nicht der Gegenstand selber.

Sortenkurse
Möchte man eine ausländische Währung ankaufen oder verkaufen, dann wird der Wert, den man dafür zahlen muss, über die Sortenkurse ermittelt. Der Wert orientiert sich an dem Wert der Währung, wie sie gerade am Devisenmarkt gehandelt wird, allerdings mit einigen Abweichungen. Möchte der Kunde die Währung ankaufen, also die eigene Währung in eine ausländische tauschen, dann muss der Kunde mit Preisen, die über dem Devisenmarktpreis liegen, rechnen, da die Banken auch einen Gewinn erzielen möchten. Bei Verkäufen sind die Preise, die der Kunde dann bekommt, geringer, als am Devisenmarkt.

Sparbrief
Der Sparbrief gehört zu den Geldanlagen. So gesehen kann man ihn zwischen dem Kontosparen und dem Investieren in Wertpapiere einordnen. Der Sparbrief wird relativ gut verzinst, er birgt keine Risiken, etc.. Nachteilig kann gesehen werden, dass der Sparbrief erst zu dem Fälligkeitsdatum bezogen werden kann. Ein Auszahlen des Geldes schon vorher ist nur mit erheblichen Verlusten realisierbar. Je nach Kreditinstitut kann der Sparbrief auch anders genannt werden, andere Zusatzleistungen haben, etc.

Sparbuch
Die klassische Geldanlage ist das Sparbuch. Hier kann der Anleger in unregelmäßigen Abständen, dann, wann er es möchte, Geld auf dieses Konto einzahlen. Eine Kündigungsfrist besteht bei einem Sparbuch auch, aber sie richtet sich meistens nur nach der kompletten Verfügung über das Konto. Kleinere Beträge kann sich der Kontoinhaber immer dann auszahlen lassen. Dafür und auch für die Einzahlung muss der Besitzer das Sparbuch mit zur Bank nehmen und der Mitarbeiter muss die Transaktionen auch hier verzeichnen. Das Sparbuch ist für den Besitzer zur Legitimation gedacht aber es stellt auch die Pflicht des Kreditinstituts dar, dass der Betrag, der in dem Buch aufgeführt ist, auch ausgezahlt werden muss.

Spareinlagen
Spareinlagen dienen dem Kapitalaufbau. Die werden bei einem Kreditinstitut abgeschlossen. Als die Grundlage der Spareinlagen ist das Sparbuch anzusehen. Hier werden die Beträge dann, wenn der Anleger dieses möchte, gutgeschrieben. Die Anleger bekommen dafür, dass sie Spareinlagen führen von dem Kreditinstitut Erträge gezahlt. Die Zinsen die bekommen werden, sind immer nur in der Abhängigkeit zu vielen verschiedenen Faktoren zu sehen. So muss beachtet werden, um welche Spareinlage es sich handelt. Je risikoreicher sie ist, um so höher werden die Spareinlagen auch verzinst werden. Aber auch die Höhe der Anlage und die Laufzeit kann ausschlaggebend dafür sein, in welcher Form die Verzinsung anfallen wird. In den meisten Fällen muss eine Spareinlage auch extra gekündigt werden, damit sie vollständig ausgezahlt werden kann. Eine Spareinlage kann nicht zu Zahlungen verwendet werden, so kann von dem Sparkonto aus keine Überweisung oder kein Dauerauftrag eingerichtet werden. Es muss auch eine Urkunde, wie es das Sparbuch an sich ist, von der Spareinlage geben, welches zum einen den Besitz klärt und zum anderen auch die Verpflichtung der Auszahlung durch die Bank.

Spekulation
Unter der Spekulation versteht man in der Finanzsprache, dass ein Anleger für die Geldanlage eine Form nimmt, bei der die Gewinne nicht garantiert sind. Es kann sogar soweit gehen, dass nicht nur keine Gewinne erzielt werden können, sondern der Anleger zudem auch noch den Verlust des eingesetzten Kapitals in Kauf nehmen muss. Bei einer Spekulation handelt man aus Erfahrungen oder nach Prognosen. Man kann sich hier nicht nach anderen Sachen richten.

Spekulationsfrist
Bei allen Gewinnen aus den Spekulationsgeschäften muss die Frist eingehalten werden, damit diese dann auch rechts versteuert werden. Allerdings ist diese Vorgabe mit der Einführung der Abgeltungssteuer nur noch bei den Gewinnen aus den Privatimmobilien auch in der Form anzuwenden. Die Spekulationsfrist hierfür beträgt 10 Jahre. Nach dem Ablauf der Zeit fallen keine weiteren Steuern mehr an.

Sperrfrist
Die Sperrfrist wird den Unternehmen auferlegt, die gerade an die Börse gehen. Dieses bringt einen großen Vorteil für die Unternehmen mit, denn die gerade ausgegebenen Aktien können in dieser Sperrfrist von den Käufern nicht wieder abgestoßen werden. So soll vermieden werden, dass die Aktien einen rasanten Wertverlust verzeichnen müssen. Für die Käufer der Aktien kann die Sperrfrist Vor- und auch Nachteile haben, je nachdem, wie sich der Wert der Aktie dann tatsächlich entwickelt.

Sperrkonto
Ein Sperrkonto ist eine Form einer Sicherheit. So können zum Beispiel Mieter und Vermieter dieses als Kaution nutzen. Der Mieter zahlt dann zu Vertragsbeginn den Betrag X auf dieses Konto ein. Solange das Vertragsverhältnis besteht, gilt das Konto dann als gesperrt. Zeitlich muss dieses nicht festgehalten werden, da es über den Grund, die Vermietung, gesperrt wird. Beide Parteien können in dieser Sperrfrist nicht an den Geldbetrag auf dem Konto herankommen, es sei denn, beide stimmen persönlich diesem zu.

Staatsanleihen
Staatsanleihen gehören zu den Wertpapieren. Das besondere an ihnen ist es, dass die Emittenten die öffentliche Hand ist. So werden, damit der Staat Geld bekommen kann, die Staatsanleihen ausgegeben. Die Käufer stellen also quasi dem Staat dann Geld zur Verfügung.

Stimmrecht
Aktionäre haben mit dem Erwerb der Aktie das Recht, ein Stimmrecht bei der Aktiengesellschaft auch zu nutzen. Sie können an den Hauptversammlungen passiv teilnehmen, können aber auch angehört werden und auch bei Abstimmungen aktiv daran beteiligt sein, welchen Weg die Aktiengesellschaft beschreiten wird.

Strafzins
Der Strafzins wird in der Finanzwelt auch als die Vorfälligkeitsentschädigung bezeichnet. So kann das Kreditinstitut in dem Falle, dass der Kreditnehmer den kompletten Kreditbetrag vor der eigentlichen Fälligkeit an das Kreditinstitut zurückzahlt, dem Kreditnehmer dafür den Strafzins auferlegen. Wegen der vorzeitigen Ablöse wird das Kreditinstitut in der Zukunft keine Zinsen mehr bekommen, sodass ihnen dieses dann über de Strafzins vergütet werden wird. Nicht immer ist der Strafzins auch fällig. Häufig kann das Zahlen umgangen werden, wenn man Fristen einhält.

Studentenkredit
Die Studenten können den Studentenkredit aufnehmen. Dieses ist ein Kredit, der den Studenten während der Studienzeit in jedem Monat einen Teilbetrag der Kreditsumme geben wird. Der Student kann so seine Lebenshaltungskosten decken, die Studiengebühren, etc., damit er nicht nebenbei auch immer dafür sorgen muss. Zurückgezahlt wird der Studentenkredit dann, wenn das Studium beendet ist, in vielen Fällen auch erst nach einigen Jahren, damit der ehemalige Student sich sein Standbein errichten kann. Zinsen muss der Student immer auch zu dem Kreditbetrag hinzurechnen und muss diese dann auch hinterher tilgen.

SWIFT Code
Der Swift Code wird bei den Überweisungen genutzt werden müssen, die im europäischen Raum gestellt werden. Es ersetzt hier die Bankleitzahl des Kreditinstituts. Der SWIFT-Code setzt sich aus elf Stellen zusammen. Die für das Land, den Ort und auch die Filiale stehen. Nur über die Eingabe des SWIFT-Codes ist es den Kunden möglich, dass die Zahlungen schnell und auch sicher zugeordnet werden können.

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