Begriffe aus dem Finanzbereich mit K

Kapital
Das Kapital ist das Vermögen, welches es den Privatpersonen oder den Unternehmen erlaubt, damit zu arbeiten. So kann das Kapital dazu genutzt werden Dienstleistungen und Waren zu kaufen oder anzubieten bzw. zu produzieren. In der Summe des gesamten Vermögens lässt sich sehen, wie die Bilanz ist.

Kapitalanlagen
Wird das Vermögen eingesetzt, dann spricht man von der Kapitalanlage. Dazu kann das eigene Bargeld aus dem Bestand genutzt werden, es angelegt werden, damit es Gewinne erzielen kann. Es gibt unterschiedliche Formen der Kapitalanlage, die sich an der Gewinnhöhe unterscheiden. Je höher der Gewinn ist, um so weniger Sicherheiten können geboten werden, dass der Gewinn auch erzielt werden kann. So sollte sich derjenige, der die Kapitalanlage nutzen möchte, vor dem Abschluss immer genauestens informieren und sich nicht alleine auf die gebotenen Zinsen verlassen.

Kapitalertragssteuer
Die Kapitalertragssteuer für die Besteuerung der Gewinne aus den Kapitalanlagen gibt es nicht mehr. Früher mussten je nach der Form der Anlage immer wieder unterschiedlich hohe Steuern gezahlt werden. Die Abgeltungssteuer, die jetzt gilt, vereinfacht dieses Verfahren für die Anleger deutlich, da ein einheitlicher Steuersatz vorliegt.

Kapitalmarkt
Der Kapitalmarkt ist ein Teil des Finanzmarktes und zwar der, der für die mittelfristige und langfristige Kapitalbeschaffung zuständig ist.  Wie die Kapitalbeschaffung dann genutzt wird, ist egal. Zum einen kann es an dem nicht organisierten Kapitalmarkt erfolgen, bei dem die Banken untereinander Geschäfte machen. Der andere Markt ist der organisierte Kapitalmarkt, bei dem es über den Wertpapiermarkt möglich ist, sich Kapital zu beschaffen. Der Kapitalmarkt ist für Anleger, Ausgeber und auch die Vermittler geöffnet.

Kartenechtheitsprüfung
Die Kartenechtheitsprüfung wird bei jedem Bezahlvorgang genutzt. Das System macht dieses ganz automatisch. Ja nach der Form des Zahlens werden aber andere Prüfungsvorgänge genutzt. Wird mit der Eingabe der Geheimzahl die Zahlung abgeschlossen, dann wird die PIN in der Verbindung mit der Karte geprüft, der Verfügungsrahmen kann ermittelt werden und es kann auch gesehen werden, ob eine Zahlung möglich ist. Dieses Verfahren wird Online Autorisierung genannt. Dem gegenüber steht die Offline Autorisierung, die bei den Zahlungen genutzt wird, bei denen keine Eingabe der PIN gemacht werden muss. Hier wird lediglich der Chip in der Karte geprüft. So kann nur ermittelt werden, ob die Karte eine ausreichende Deckung aufweist und nicht, ob der Nutzer auch berechtigt ist, mit der Karte eine Zahlung vorzunehmen.

Kassakurs
Der Begriff Kassakurs hat in der Finanzwelt zwei unterschiedliche Bedeutungen. Wird der Begriff mit dem Börsenpreis genannt, dann ist hier der Preis der Wertpapiere gemeint, die an der Börse gehandelt werden.
Für die Bezeichnung des Kassakurses in Bezug zu dem Kassamarkt meint man auch hier den Wert der Waren, die hier gehandelt werden.

Kassamarkt
Am Kassamarkt werden alle Geschäfte gehandelt, die auch sofort erfüllt werden können. So ist das Geschäft mit den Wertpapieren oder den Devisen in diesen Markt zuzuordnen. Denn derjenige, der sie kauft, kann sie sofort zahlen und der Verkäufer kann die Waren sofort an den Käufer geben. Es ist eine Zeitspanne von zwei Börsentagen zu verstehen, wenn man von sofort spricht. Bei den Geschäften, die auch zwei Tage später noch nicht abgeschlossen werden können, spricht man dann von Geschäften des Terminmarktes.

Kassenkredit
Kassenkredite sind die Kredite, die die öffentliche Hand für sich nutzen kann. Die öffentlichen Haushalte können sich hier kurzfristige Geldmittel zur Verfügung stellen lassen. Allerdings sind die Ausgaben in dem Haushaltsplan dieser auch so aufzuführen. Die Kreditinstitute vergeben die Kredite zu sehr viel günstigeren Konditionen, als für Privatpersonen und auch Unternehmen, da das Geld sicherer ist.

Kaufkraft
Unter der Kaufkraft versteht man all das geld, welches den unterschiedlichen Haushalten zur Verfügung steht, um damit Waren zu kaufen oder auch Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.Die Kaufkraft ist also ausschlaggebend für das Preisniveau und auch somit für den Geldwert.

Kaufpreis
Der Kaufpreis ist der Wert, der von dem Verkäufer oder Anbieter genannt werden kann, der seine Waren an den Mann bringen möchte. Er kann den Preis selber bestimmen, sollte dabei aber auch die Konkurrenz nicht außer Acht lassen. Der Käufer verpflichtet sich, den bestehenden Kaufpreis zu zahlen.

Kleinanleger
Privatpersonen sind an der Börse häufig als Kleinanleger zu finden. Sie genießen so einen besonderen Schutz gegenüber den Personen, die dieses beruflich machen. Möchte eine Person an der Börse aktiv werden und entschließt sich dazu, hierfür ein Kreditinstitut zu beauftragen, dann muss dieses den Anleger auch über die Gefahren aufklären, die mit den Geschäften entstehen können. Sollte dieses nicht der Fall sein, dann kann der Anleger im Nachhinein dem Kreditinstitut eine Schadensersatzanspruchsklage zustellen, wenn er die Gefahren des Verlustes nicht kannte und dieser eingetreten ist.

Kommission
Die Kommission ist auch eine Provision. Der Kunde, der die Kreditinstitute oder auch einen Makler beauftragt Leistungen nutzen zu können, der muss diese auch zahlen. So können Kommissionen anfallen, wenn der Makler für den Kunden am Wertpapiermarkt aktiv wird. Die Höhe der Kommission ist abhängig von dem Umsatz und sollte somit prozentual festgelegt werden.

Komplettkonto
Ein Girokonto ist dann ein Komplettkonto, wenn es dem Kunden mehr bieten kann, als dass es nur für den Zahlungsverkehr zulässig ist. So sollte das Komplettkonto eine Kreditkarte für den Kunden bereitstellen können und es sollte zudem auch höhere Guthabenzinsen anbieten, als es ein normales Girokonto macht, damit auch die Geldanlage genutzt werden kann. Das Komplettkonto ist eine Allroundlösung, die aber in den meisten Fällen Einschränkungen haben wird, als dann, wenn der Kunde die Leistungen einzeln bei dem Kreditinstitut bucht.

Konkurs
Der Begriff Konkurs ist das Synonym für die Insolvenz. Der Begriff ist in der heutigen Zeit für den zahlungsunfähigen Menschen aber nicht mehr so häufig in Gebrauch, wie es früher der Fall war.

Konkursausfallgeld
Das Konkursausfallgeld oder auch Insolvenzgeld genannt, wird den Arbeitnehmern eines zahlungsunfähigen Arbeitgebers gezahlt werden können. Es müssen hierbei aber strenge Vorschriften erfüllt werden, damit die Agentur für Arbeit diese Kosten tragen wird, wenn der Lohn nicht mehr gezahlt werden kann.

Konsortialkredit
Ein Konsortialkredit ist ein Kredit an ein meist Unternehmen, welches von zwei Banken vergeben werden muss. Übersteigt das Kreditgesuch das haftende Eigenkapital der einen Bank dann wird diese, damit der Kredit auch ausgezahlt werden kann eine andere Bank mit in den Kreditvertrag einbeziehen. Das Risiko der Banken hat sich so verringert, das große Geschäft aber kann dennoch durchgeführt werden. Beide Banken sind gleichzeitig Kreditgeber haften aber nur in den bestimmten Grenzen.

Konsumentenkredit
Der Konsumentenkredit ist ein Ratenkredit für Privatpersonen oder auch Unternehmen. Der Verwendungszweck ist dem Kreditnehmer freigestellt, sodass er damit Konsum beziehen kann.
Sonst müssen alle Richtlinien, die bei einem Kredit erfüllt werden müssen, auch eingehalten werden. Dazu gehört es, dass eine ausreichende Bonität vorliegt, der Kunde den Kredit zurückzahlen könnte, die Schufa-Auskunft ist einzuholen, etc.

Kontoscreening
Das Kontoscreening kann von den Kreditinstituten genutzt werden, damit sie die Überprüfungsfunktion wahrnehmen. So werden hier und da die Screenings gemacht, um Geldwäsche oder auch Finanzbetrug aufzudecken. Jeder Kunde der Bank gibt dieser mit der Vertragsunterzeichnung das Recht dieses auch bei dem Konto durchführen zu dürfen. Die Ergebnisse können dann bei Auffälligkeiten anderen Stellen, wie dem Finanzamt, gemeldet werden.

Kontooffenlegung
Sind bei dem Kontoscreening Auffälligkeiten gefunden worden und das Finanzamt zum Beispiel prüft den Fall genauer, dann kann dieses die Kontooffenlegung bei dem Kreditinstitut beantragen. Banken sind verpflichtet, Aufzeichnungen der Kunden für mindestens drei Jahre lang über jede Transaktion vorzunehmen.
Aber auch dann, wenn ein Bankkunde Sozialleistungen beantragt, dann muss er mit seiner Unterschrift der Stelle erlauben, dass diese eine Kontooffenlegung bei der Bank erreichen kann.

Kontoabschluss
Zu bestimmten Zeiten führt das Kreditinstitut den Kontoabschluss durch. Dabei soll der Kunde über den aktuellen Saldo des Kontokorrentkontos informiert werden. Dem Kunden werden dazu die Kontoauszüge bereitgestellt. Dieses kann online oder auch in Papierform geschehen. Der Kontoinhaber hat dann die Möglichkeit alle Buchungen auf die Richtigkeit zu überprüfen. Sollten Zweifel an Buchungen auftreten, dann besteht das Recht diese zu beanstanden. Zu welchem Zeitpunkt der Kontoabschluss gemacht wird, ist der Bank überlassen, in der Regel erfolgt er monatlich oder einmal im Quartal.

Kontoauszug
Der Kontoauszug zeigt dem Kunden alle Transaktionen, die angefallen sind. Es sind alle Zahlungen zu finden, die auf dem Konto eingegangen sind und auch alle, die von dem Konto abgegangen sind. Für die Banken bedeutet der Kontoauszug, dass sie der Pflicht, den Kunden zu informieren wahrgenommen haben. Der Kontoinhaber soll die bereitgestellten Informationen nutzen und die Buchungen alle überprüfen, die stattgefunden haben.

Kontoführungsgebühr
Bei einem Konto kann die Bank hierfür von dem Kontoinhaber eine Kontoführungsgebühr verlangen. Diese soll die Verwaltungskosten der Kreditinstitute decken, dafür das das Konto bereitgestellt wird.
Die Kosten, die anfallen werden, müssen dem Kunden vor der Eröffnung mitgeteilt werden. In der letzten Zeit sind viele Produkte am Markt zu finden, die keine Kontoführungsgebühr beinhalten. Diese sollten aber auch genauestens überprüft werden, denn es lassen sich in manchen Fällen auch Bedingungen finden, die dann, wenn sie nicht eingehalten werden, aus dem Konto dennoch ein kostenpflichtiges machen. So kann ein Mindestgeldeingang vorausgesetzt werden, damit die Kontoführungsgebühr entfällt, oder aber auch ein monatlich einzuhaltender Saldo auf dem Konto muss bestehen bleiben.

Kontokorrentkonto
Das Kontokorrentkonto bezeichnet ein Konto in laufender Rechnung. Dieses bedeutet, dass Kontoinhaber und auch das Kreditinstitut zu jeder Zeit Leistungen und Ansprüche an den anderen stellen können. Eine Leistung kann die Ausführung einer Buchung sein, ein Anspruch das Bereitstellen von Guthabenzinsen. Das Girokonto ist das wohl beste Beispiel eines Kontokorrentkontos.

Kontokorrentkredit
Der Kontokorrentkredit ist eine Form des Überziehungskredits. Er ist dem Dispositionskredit sehr ähnlich, da der Kontoinhaber bei dem vorliegenden Kontokorrentkonto aus einem vorher geschaffenen Verfügungsrahmen dann, wann er es möchte, über das Geld verfügen kann. Es muss aber auch immer wieder eingezahlt werden, sodass auch hier die laufende Rechnung eingehalten werden muss. Damit der Kontokorrentkredit gewährt werden kann, muss der Kontoinhaber die Bonitätsprüfung erfolgreich bestehen.

Kontonummer
Die Kontonummer soll behilflich sein, dass ein Konto auch einem Inhaber zugeordnet werden kann. Es dient dazu, dass der Zahlungsverkehr vereinfacht werden kann. Jedes Konto hat diese Kontonummer, die einmalig bei dem jeweiligen Kreditinstitut sein muss. Sie setzt sich aus maximal 10 Stellen zusammen. Diese Zahlen sind aber nicht beliebig vergeben, sondern müssen sie an Bedingungen gebunden sein. Sie wird unter algorithmischen Bedingungen erstellt, sodass dabei eine Prüfziffer entsteht, die die Richtigkeit der Kontonummer angibt.

Kontopfändung
Im Rahmen einer Vollstreckungsmaßnahme kann eine Kontopfändung erfolgen. Dieses bezeichnet den Vorgang, bei dem der Gläubiger das bestehende und auch das zukünftige Guthaben des Kontoinhabers, des Schuldners, pfänden kann. Dazu muss aber immer der gerichtliche Beschluss vorliegen, der angibt, dass die Schuld auch besteht. Der Kontoinhaber kann bei der Kontopfändung nicht mehr über das Konto verfügen, solange die Pfändung besteht, oder nicht die Pfändungsfreigrenzen eingehalten werden. Dazu muss ein Antrag gestellt werden, damit weder das Guthaben und auch das zukünftig eingehende Geld nicht komplett dem Gläubiger gegeben werden, sondern nur der Teil, der die Pfändungsfreigrenze überschreitet.

Kontosaldo
Der Kontosaldo wird bei dem Kontoabschluss festgestellt. Hierbei werden die Soll- und die Habenseiten des Kontos gegenübergestellt. Vor allem für die Buchführung ist diese Aufstellung sehr wichtig.

Kontosperre
Eine Kontosperre kann dann erfolgen, wenn auf dem Konto eine Pfändung liegt. Der Kontoinhaber kann keine Zahlungen mehr von dem Konto ausführen. Auch das Abheben von Bargeld ist dann nicht mehr möglich. Nur dann, wenn der Kontoinhaber schnell die Schuld begleicht oder aber die Pfändungsgrenzen nicht erreicht sind, dann können auch wieder die Kontosperren von dem Konto genommen werden.
Auch kann eine Kontosperre nur für bestimmte Zahlungen auferlegt werden. So kann dann, wenn immer wieder auffällige Zahlungen, eingehen, diese Zahlung für die Freigabe gesperrt werden, bis der genaue Hintergrund der Transaktion geklärt ist.

Kontostandsabfrage
Mit der Kontostandabfrage kann der Kontoinhaber sich nach dem aktuellen Guthaben auf seinem Konto informieren. Die Kreditinstitute sind dazu angewiesen, dass das tatsächliche Guthaben auch entsprechend angezeigt wird, allerdings kann es nicht immer auch so gewährleistet werden. Damit der Kunde dann nicht später Ansprüche stellen kann, muss das Kreditinstitut neuerdings bei der Kontostandabfrage den Zusatz vermerken, dass der Kontostand auch anders sein kann.
Der Kontoinhaber kann den Service nutzen, in dem er Kontoauszüge zieht, oder aber auch an den Terminals den Kontostand erfragt, oder auch online dieses einsieht.

Kredit
Bei einem Kredit stellt das Kreditinstitut einem Kreditnehmer Geld zur Verfügung das Kreditinstitut nutzt hierzu das eigene Bargeld oder eigenes Buchgeld. Bei einem Kredit ist der Kreditnehmer verpflichtet, das Geld auch entsprechend des Kreditvertrags zurückzuzahlen. Das Kreditinstitut ist zur Auszahlung verpflichtet und zu der im Vertrag angegebenen Verzinsung, die er dem Kreditnehmer zusätzlich zu dem Nettokredit in Rechnung stellen kann, den Kredit zu gewähren. Die Zinsen und die weiteren Kosten muss der Kreditnehmer auch an das Kreditinstitut zahlen.

Kredit für Selbstständige
Der Kredit für Selbstständige richtet sich speziell an die Vorgaben, die diese Personengruppen haben. Bei vielen Kreditanfragen wird ein geregeltes Einkommen aus einer angestellten Beschäftigung vorausgesetzt. Damit auch Selbstständige eine Chance haben, einen Kredit nutzen zu können, sollten sie diesen nutzen, da hier die Auszahlungsbedingungen genau an sie angepasst sind.

Kredit ohne Schufa
Der Kredit ohne Schufa ist eine Sonderform der Kredite. Bei diesem wird auf das Einholen der Schufa-Auskunft verzichtet und auch nach der Auszahlung wird dieser nicht in der Schufa Datei des Kreditnehmers vermerkt. Da es in Deutschland aber eine Pflicht ist, dass die Kreditinstitute sich die Auskünfte hier holen müssen, damit die Bonität der Kreditnehmer bewertet werden kann, und es somit zu geringeren Zahlungsausfällen kommen soll, muss der Kredit ohne Schufa bei einer ausländischen Bank beantragt werden.
Die Kosten für einen Kredit ohne Schufa übertreffen die Zinssätze der normalen Kredite aber bei Weitem, häufig können auch doppelt so hohe Zinsen verlangt werden.

Kredit-Abtretung
Steckt ein Kreditinstitut in einer finanziellen Notlage, dann kann sie beginnen Kredite von Kunden an andere Kreditinstitute zu verkaufen, um somit wieder an Geld zu kommen. Dieser Vorgang wird als die Kredit-Abtretung bezeichnet. Kreditnehmer können nichts dagegen machen, wenn es im Kreditvertrag auch so aufgeführt ist, ihnen entstehen aber auch keine Nachteile dadurch, da die Raten und die Kosten gleich bleiben. Lediglich der Zahlungsempfänger wird ein andere sein.

Kreditablösung
Dann, wenn ein bestehender Kredit von einem neuen zurückgezahlt wird, dann nennt sich diese Kreditablösung. Kreditnehmer können dieses immer dann nutzen, wenn ein neuer, höherer Kreditbetrag gefordert wird. Auch kann ein viel niedriger Zinssatz den Anstoß geben, dass der Kredit so niedriger ausfallen kann. Der Kreditnehmer muss einen neuen Kredit aufnehmen, der zumindest die Restkreditsumme auch aufweist. Er sollte dieses vorher mit dem kreditgebenden Institut aber besprechen, denn es sind einige Vorgaben einzuhalten. So muss der Kredit, der abgelöst werden soll, schon mindestens einige Monate gelaufen sein und es können auch Kosten anfallen. Diese sind dann von dem Kreditnehmer zusätzlich noch einmal zu zahlen, damit der Kredit dann auch abgelöste werden kann. Die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung kann aber auch dann, wenn eine Kündigungsfrist zum Beispiel eingehalten wird, umgangen werden.

Kreditabsicherung
Kreditinstitute verlangen von einigen Kreditnehmern bei der Aufnahme des Kredits eine Kreditabsicherung. So ist das geliehene Geld auch sicherer zurückzubekommen, wenn der Kreditnehmer seiner Zahlungsverpflichtung nicht mehr nachkommt. Eine Kreditabsicherung kann als Bürgschaft, als Pfandrecht, etc. gegeben werden. Der Wert sollte dem des Kreditbetrags aber entsprechen.

Kreditantrag
Der Kreditantrag ist rechtlich gesehen weder für den Kreditnehmer, noch für das Kreditinstitut auch bindend. Der Kreditnehmer drückt hiermit seinen Wunsch nach einem Kredit aus, das Kreditinstitut teilt dem Kunden mit, welche Konditionen für diesen Wunsch auch gelten. Damit der Kredit dann auch ausgezahlt werden kann, muss der Kreditvertrag aufgesetzt werden, bei dem alle wichtigen Daten noch einmal auch genau erklärt werden. Nur so kann der Kredit dann auch ausgezahlt werden.

Kreditauszahlung
Der Zeitpunkt der Kreditauszahlung ist für einen Kredit sehr entscheidend. Denn rechtlich gesehen gilt der Vertrag erst mit dieser Handlung auch als geschlossen. Der Kreditvertrag regelt genau, wann die Kreditauszahlung auch erfolgen soll und erst dann, wenn das Kreditinstitut seiner Pflicht, mit der Auszahlung nachgekommen ist, steht der Kreditnehmer in der Schuld und muss die Kosten, die vereinbart worden sind, auch dem Kreditgeber zurückzahlen.

Kreditgrenze
Die Kreditgrenze gibt an, wie weit der Kunde auch über den Überziehungskredit hinweg über Geld verfügen kann. Die Kreditgrenze ist somit eine weitere geduldete Überziehung bis zu dieser Grenze. Der Dispositionskredit hingegen hat selten noch eine Grenze darüber hinaus, hier ist dann, wenn das Limit erreicht ist, auch die Kreditgrenze erreicht.

Kreditinstitut
Das Kreditinstitut ist ein Unternehmen, welches auf gewerblicher Ebene Finanzprodukte anbietet und vertreibt. In der heutigen Zeit ist der Begriff allerdings veraltet und es wird immer wieder der Begriff Bank für das Institut genutzt.

Kreditkarten
Mit der Kreditkarte kann der Kunde eine bargeldlose Zahlung durchführen. Kreditkarten werden immer auch mit einem Kreditkartenkonto geführt, dieses kann auch das angeschlossene Girokonto sein. Kreditkarten werden von einigen Anbietern auf dem Markt gebracht und die ausgebenden Kreditinstitute vertreiben es nur für diese.
Eine Kreditkarte kann mit unterschiedlichen Funktionen ausgestattet sein. So kann die Kreditkarte auch dem Kunden einen Kredit geben, wenn es die Funktion erlaubt. Andere Kreditkarten werden nur dann auch eingesetzt werden können, wenn das Kreditkartenkonto ein entsprechendes Guthaben aufweist.

Kreditkarte mit Verfügungsrahmen
Die Kreditkarten mit Verfügungsrahmen werden auch die echten Kreditkarten genannt. Denn nur hier können die Nutzer auch einen Kredit bekommen, wenn sie die Karte nutzen, darf das Konto um den Rahmen auch überzogen werden. Die Kreditkarten mit Verfügungsrahmen unterliegen daher den strengen Auflagen, die auch bei der Vergabe des Kredits zu beachten sind. So muss die Bonität ausreichend sein, der Kunde muss also immer auch in der Lage sein, die Schuld begleichen zu können. Die Kreditkarten mit Verfügungsrahmen sind auch mit hohen Sicherheitsstandards ausgestattet, sodass kein anderer eine Verfügung tätigen kann.
Kreditkarte auf Guthabenbasis
Kreditkarten auf Guthabenbasis werden auch als Prepaidkreditkarten bezeichnet. Denn sie erlauben nur dann eine Verfügung, wenn das Kartenkonto auch ausreichend gedeckt ist. Dafür muss der Karteninhaber einen Betrag auf das Kartenkonto einzahlen, sodass er dann die Karte zum Zahlen nutzen kann. Aus diesem Grund kann die Bonitätsprüfung und auch das einholen der Schufa-Auskunft auch nicht die guten Merkmale aufweisen und die Karte könnte dennoch bekommen werden. Zusätzlich dazu sind die meisten der Karten mit weiteren Limits versehen, sodass nur ein Maximalbetrag aufgeladen werden kann.

Kreditkosten
Unter den Kreditkosten versteht man alle die Kosten, die bei der Kreditaufnahme anfallen. So sind die Zinsen und auch Bearbeitungsgebühren, Provisionen, Bereitstellungskosten hier zu finden. Sie werden in den meisten Fällen dem Kreditbetrag, der erhalten werden soll, zugerechnet, sodass der Kreditnehmer die Kreditkosten mit den monatlichen Kreditraten tilgen kann. Die Höhe der einzelnen Kreditkosten ist den Kreditinstituten überlassen. Sie können nicht angewendet werden, es steht den Banken aber drei, diese auch umzusetzen.

Kreditlaufzeit
Mit der Kreditlaufzeit wird die gesamte Zeit beschrieben, die zwischen der Bereitstellung des Kredits und der vollständigen Tilgung des Kredits liegt. Die Kreditlaufzeit wird in der Regel an der Kredithöhe bemessen. Die Zinshöhe kann auch immer in Abhängigkeit zu der Laufzeit unterschiedlich angepasst werden.

Kreditnehmer
Die Person, die sich den Kredit auszahlen lässt, wird als der Kreditnehmer bezeichnet. Er muss, genau wie der Kreditgeber auch Pflichten einhalten, damit der Kreditvertrag auch so gültig bleiben kann. Er hat aber auch Rechte, die ihm erlauben, auch nach seinen Wünschen zu handeln. Als die erste Pflicht wird es angesehen, dann, wenn er sein Geld auch bekommen hat, die Raten an das Kreditinstitut zurückzuzahlen, damit der Kredit getilgt werden kann. Ein Recht kann es sein, wenn es vertraglich so vereinbart worden ist, dass die Zinsen nicht angepasst werden können. Aber auch das Einhalten der Laufzeit, wenn der Kreditnehmer seinen Verpflichtungen nachkommt, ist ein Recht, welches gültig ist.

Kreditrate
Die Kreditraten sind dafür da, dass der Kreditnehmer in einzelnen Zahlungen den Kreditbetrag an das Kreditinstitut zurückzahlen kann. Die Höhe der Kreditraten, die Vereinbarungen, wann diese zu zahlen sind, etc. sind vor der Erstellung des Kreditvertrags zu klären. In der Kreditrate können auch die Kreditnebenkosten enthalten sein, die dann auch monatlich getilgt werden können. Der Kreditnehmer verpflichtet sich dem Kreditinstitut gegenüber, dass die Zahlungen der Kreditraten zu einem fest vereinbarten Termin erfolgen. Sollte dieses nicht der Fall sein, dann kann das Kreditinstitut auch eine Gebühr verlangen.

Kreditzins
Die Kreditinstitute leihen den Kreditnehmern das Geld. So muss der Kreditnehmer diese auch entlohnen. Mit den Kreditzinsen wird dieses abgegolten. Alle Banken werben mit den Kreditzinsen, die bei ihnen ja so günstig sind. Aber nicht alleine dieses ist auch der Richtwert für alle Kunden. Denn die Kreditinstitute können die Kreditzinsen nach belieben gestalten. So kann dieser an der Kredithöhe bemessen sein, an der Kreditlaufzeit, aber auch an der Bonität des Kreditnehmers. Kreditzinsen sind als die Kreditkosten neben der Tilgungsrate zu zahlen, sie werden aber auf den Nettokredit aufgeschlagen, sodass sie über die Kreditraten gezahlt werden können.

KFZ Kredit
Der KFZ Kredit ist auch unter der Bezeichnung Autokredit zu finden. Hierbei handelt es sich um einen zweckgebundenen Kredit, den die Kreditinstitute dem Kreditnehmer nur für den Erweb eines KFZ´s gewähren. Die Kreditkosten hier sind dann sehr viel geringer, als wenn ein frei zur Verfügung stehender Kredit ausgewählt wird. Oft nehmen die Kreditinstitute zusätzlich das Pfandrecht vor und lassen sich den Kredit über die Herausgabe des Fahrzeugbriefes absichern.

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